17April2014

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Hizmet - Fragen und Antworten zur Gülen-Bewegung
Samstag, 18. Januar 2014

Hizmet - Fragen und Antworten zur Gülen-Bewegung

Muhammed Çetin greift zentrale Themen der öffentlichen Diskussion über das Selbstverständnis von Religionen auf und gibt erhellende Antworten auf Fragen nach kultureller Identität. Im Fokus seiner fundierten St...

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Gewaltfreie Kommunikation – 3
Mittwoch, 14. März 2012
Gott prüft uns auf unterschiedliche Art und Weise, damit wir realisieren, wie wichtig diese Werte sind, und für sie eintreten. Alle diese Prüfungen wollen wir auf uns nehmen und mit Yunus Emre sagen: „Wenn uns von der Majestät Gottes Härte oder von Seiner Gnade Großzügigkeit zu Teil wird, sind beides Wonnen für die Seele. Seine Gunstbeweise sind ebenso wohl tuend wie Sein Zorn“ Gegen jene, die uns schlagen, sollten wir uns ohne Fäuste zur Wehr setzen, und ohne Schmähungen sollten wir jenen Widerstand leisten, die uns beleidigen. Selbst wenn sie 50-mal versuchen sollten, uns zu zerbrechen, sollten wir ungebrochen aufrecht stehen bleiben und alle Welt in unsere Liebe und unser Mitgefühl mit einschließen. In Liebe füreinander werden wir der Zukunft entgegen gehen. Auch seine Einstellung zu Gewalt im Namen der Religion hat Fethullah Gülen sehr eindeutig und unmissverständlich jahrelang ausgedrückt. In dem Interview aus dem Jahre 2004 formuliert er seine Einstellung zur Gewalt im Allgemeinen und zur Gewalt im Namen der Religion folgendermaßen: Im Islam ist das Töten eines Menschen eine der schlimmsten Sünden. Niemand darf einen Menschen töten. Niemand darf einem Unschuldigen etwas zu Leide tun, selbst im Krieg nicht. Niemandem steht es zu, zu diesem Thema eine anders lautende Fatwa, also ein Rechtsgutachten, das im Islam von einem Spezialisten des religiösen Rechts zu einem bestimmten Thema ausgearbeitet wird, zu erstellen. Niemand darf Selbstmordanschläge verüben. Niemandem ist es erlaubt, mit Bomben am Körper in eine Ansammlung von Menschen egal welcher Religionszugehörigkeit zu stürmen. Dies verbietet die Religion eindeutig. Selbst im Kriegsfall, wenn kaum Rücksicht genommen wird, ist so etwas nicht statthaft. „Rührt keine Kinder und keine Menschen an, die in Kirchen beten!“, heißt es. Und das wurde nicht nur einmal gesagt, sondern immer und immer wieder. Was unser Prophet Muhammad sagte, wiederholte Abu Bakr, und was Abu Bakr sagte, wiederholte Umar. Was Umar sagte, wiederholten dann später auch Saladin, Alparsian, Kilicarsian und Fatih Mehmet der Eroberer. Als aus Konstantinopel, das damals chaotische Zustände erlebte, Istanbul wurde, beherzigte man diese Ermahnung. Das heißt, dass weder die Griechen den Armeniern etwas antaten noch die Armenier den Griechen. Auch die Muslime taten niemandem etwas zu Leide. Fatih rief den Patriarchen zu sich und übergab ihm den Schlüssel des Patriarchats. Deshalb wurde nach der Eroberung Istanbuls ein großes Bildnis von Fatih angefertigt und im Patriarchat aufgestellt. Sie erinnern sich heute noch mit voller Respekt an ihn. Heute wird der Islam, der unterschiedliche Gedanken immer toleriert hat, leider oft missverstanden - wie so vieles andere auch. Der Islam hat unterschiedliche Meinungen immer respektiert, und das muss man sich bewusst machen, um ihn richtig würdigen zu können. Ich bedaure feststellen zu müssen, dass in der islamischen Welt einige Führer und unreife Muslime keine andere Waffe als ihre fundamentalistische Interpretation des Islams haben. Mit dieser Waffe verfolgen sie ihre persönlichen Ziele. Der Islam ist aber ein von Gott gestifteter Glaube, der Seinen Anweisungen entsprechend gelebt werden sollte. Die Regeln des Islams sind unmissverständlich. Individuen können keinen Krieg erklären. Weder eine Gruppe noch eine Organisation kann einen Krieg erklären, sondern einzig und allein ein Staat. Jede andere Erklärung in diesem Sinne ist als ein Terrorakt zu betrachten. Sonst könnte ja praktisch jeder eine Anzahl von Verbrechern um sich scharen und einen Krieg anzetteln. Schnell würde Chaos herrschen. Dieser oder jener könnte sagen: „Ich erkläre jenem oder diesem den Krieg.“ Über einen Menschen, der Christen gegenüber tolerant ist, könnte es heißen: „Er hilft dem Christentum und schwächt den Islam. Ihm sollte der Krieg erklärt werden, und er muss getötet werden“, und dann würde ihm tatsächlich der Krieg erklärt. So einfach ist das aber nicht. Solange ein Staat keinen Krieg erklärt, kann auch niemand anderer einen Krieg erklären; Wer es dennoch tut – auch wenn es sich um Gelehrte handelt‚ erklärt keinen Krieg im islamischen Sinne, sondern versündigt sich gegen den Geist des Islams. Die Regeln für Frieden und Krieg im Islam sind also fest umrissen. Diesen Artikel möchte ich mit einigen Sätzen von Fethullah Gülen beenden, wo er aus seiner Sicht die Charakterzüge eines wahren Menschen darstellt. Er sagt: • Wir alle sind Reisende, und die Welt ist eine farbenprächtige Ausstellungshalle, ein facetten- und abwechslungsreiches Buch. Wir Menschen wurden entsandt, um dieses Buch zu studieren, um unser spirituelles Wissen zu erweitern und um anderen Menschen zu helfen. Diese Reise ist ein einmaliges Erlebnis. Jene, deren Sinne geschärft sind und deren Herz rege ist, nutzen die Zeit, um sich einen paradiesähnlichen Garten zu schaffen. Anderen jedoch, die ihre Augen bedeckt halten, kommt es so vor, als verginge ihr ganzes Leben in nur einem Atemzug. • Die vollkommensten Menschen sind diejenigen, die sich in der Gesellschaft anderer Menschen wohl und vertraut fühlen. Jene aber, die zu stolz sind, sich anderen anzuschließen und warmherzige Freundschaften mit ihnen einzugehen, sind sehr unvollkommene Menschen. • Reife und Vollkommenheit des Geistes äußern sich darin, dass wir andere Menschen gerecht behandeln - sogar und insbesondere diejenigen, die uns Unrecht zugefügt haben. Ihr Unrecht beantworten wir also mit Gutem. Der Mensch sollte niemals aufhören, auch jenen Gutes zu tun, die ihm Schaden zufügen, und sie menschlich und großmütig zu behandeln. Wer jemandem schadet, handelt rücksichtslos. Während das Vergelten von Bösem mit Bösem auf eine Charakterschwäche hindeutet, bringt das Vergelten von Bösem mit Gutem eine noble Gesinnung zum Ausdruck. Das Ende
Der interreligiöse und interkulturelle Dialog im Koran
Mittwoch, 09. Mai 2012
Die Grundlagen von Gülens Dialogverständnis-2: Die Toleranz, die oft an Stelle von „Respekt“, „Barmherzigkeit“, „Freigebigkeit“ oder „Nachsicht“ verwendet wird, bedeutet begrifflich die "Bereitwilligkeit, den Glauben oder die Methoden von anderen zu erkennen und zu respektieren“ und ist das wichtigste Element der moralischen Systeme, eine Quelle der spirituellen Disziplin und eine heilige Tugend vollkommener Menschen.
Kleine Anfrage von Hakan Tas (MdA, Die LINKE) zur Gülen Bewegung
Mittwoch, 14. November 2012
Es wurde alles gefragt – nur noch nicht von jedem Hakan Tas, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, reichte eine Kleine Anfrage an das Abgeordnetenhaus von Berlin ein. Die Antworten der Senatsverwaltung für Inneres und Sport sind erneut eindeutig. „Der Senat hat keine tatsächlichen Anhaltspunkte, dass die Fethullah Gülen Bewegung extremistische Bestrebungen, die für eine Beobachtung durch die Verfassungsschutzbehörden erforderlich sind, verfolgt.“ Dass die Gülen Bewegung kein Beobachtungsobjekt der Verfassungsschutzbehörden ist, wurde auch schon zwei Mal auf Bundesebene im Rahmen der Beantwortung von Kleinen Anfrage der Fraktion DIE LINKE durch die die Bundesregierung festgesellt. Der Senat geht sogar einen Schritt weiter: „Polizeiliche Erkenntnisse im Sinne der Kleinen Anfrage bestehen auch nicht. Weder die Fethullah Gülen Bewegung noch der Verein „TÜDESB - Bildungsinstitut Berlin-Brandenburg e.V.“ (im Nachfolgenden TÜDESB e. V.) oder ausgewiesene Mitglieder sind bisher im Organisationskontext strafrechtlich, ordnungsrechtlich bzw. im Kontext der Gefahrenabwehr in Erscheinung getreten.“
Die Rolle der Musik im Interkulturellen Dialog - II
Mittwoch, 13. Juni 2012
1.3 Begegnung mit Musik im Wandel der Zeit Im Zeitalter von Globalisierung und multikultureller Gesellschaft spiegeln sich die Prozesse der Abgrenzung, der Begegnung, des Austausches, der Vermischung und der Zerschmelzung ohnehin schon heterogener Kulturen auch in der Musik wieder. Funktionen, Möglichkeiten und Stile der Musik sind heute noch vielfältiger den je, obschon durch die Dominanz einer globalen Kultur viele traditionelle und lokale Musikkulturen vom Aussterben bedroht sind. Musikproduktion und Rezeption unterliegt weltweit einem radikalen Wandel. Da auch die Rolle und Funktion der Musik im interkulturellen Dialog genauso davon betroffen ist wie sie ihn widerspiegelt und auf ihn reagiert, scheint es gut, sich der aktuellen Tendenzen und Prozesse zu vergewissern. Viele tausend Jahre lang war live gespielte oder gesungene Musik fest im Alltagsleben der Menschen verwurzelt; darüber hinaus spielte die selbst erzeugte Musik bei Arbeit, Feiern, Kulten und Heilritualen eine wichtige Rolle. Heute ist die live aufgeführte Musik weitgehend von einer technisch übermittelten Übertragungsmusik abgelöst, die beliebig austauschbar und prinzipiell überall im Alltag konsumierbar ist bzw. konsumiert werden muss. Ein Weg der fremdbestimmten Dauerberieselung zu entkommen ist die bewusste, selbst bestimmte Entscheidung ein bestimmtes Musikstück zu hören oder zu spielen.27 Das aktive Musizieren ist in allen modernen Gesellschaften auf dem Rückzug, wenn nicht gar ganz aus dem alltäglichen Leben verschwunden. Live Musik wird vor allen Dingen noch im Rahmen von Bildungsstätten und Konzerten kultiviert und konserviert, wobei gegenüber der künstlerischen Funktion zahlreiche andere Funktionen der Musik im Bereich der Heilung, des Kultes, des Sozialwesen etc. mehr und mehr verloren gehen. Immer schon brachten kultureller Austausch, Reisen und Migration Menschen in Kontakt mit anderen Kulturen und deren Musik. Immer schon führten dieser Kontakt, sowie künstlerische Innovation zu Veränderungen in der Musik, welche neben der Bereicherung durch das Neue auch musikalisches Fremdeln bei den Zuhörern auslösten. Im 20.Jahrhundert waren es allerdings zwei sehr verschiedenartige Prozesse, welche den Wandel und die Fremdheit musikalischer Gestaltung stark beschleunigten. Zum einem sind es die Konzepte und das Verständnis der modernen Kunst, welches zu einem radikalen Wandel musikalischer Gestaltung führte, zum anderen ist es die Technisierung musikalischer Aufzeichnung und Produktion. So entstehen spätestens ab den 60iger Jahren des 20. Jahrhunderts als Massenphänomen viele neue Musikstile, aber auch Möglichkeiten der Aufzeichnung und Veröffentlichung bisher auf der Welt verborgener anderer, traditioneller und alter Musikkulturen. Der musikalische Ausdruck der Fremden interessierte und faszinierte in der Zeit 60/70 Jahre vor allen Dingen die jugendliche Subkultur der Hippies. Aber auch Musiker und Musikethnologen sammelten in dieser Zeit viel Material traditioneller und lokaler Musikkulturen. Schon in den 70iger Jahren entstanden noch in der Hippiebewegung die ersten interkulturellen Musikprojekte wie etwa Ginger Bakers Airforce und Embryos Reise. Dieses Interesse an Weltmusik wurde in den 80 Jahren des 20.Jhr. so groß, dass z.B. auf der Ebene der Avantgarde Festivals des New Jazz immer auch Weltmusik integriert wurde. Tanz- und Vermarktbarkeit führte auch zum Boom der Weltmusik im Bereich des Mainstream populärer Musik der Discos und Charts. Gleichzeitig dokumentierten Radioreporter und Musikethnologen das kulturelle musikalische Erbe der Menschheitsgeschichte bevor es in den nächsten Jahrzehnten mehr und mehr verschwinden sollte. Auch die Arbeit im interkulturellen Dialog profitierte von diesem Interesse an Weltmusik. Hatten die Migranten ausgeschlossen von der Öffentlichkeit zunächst nur aus Pflege und Ausdruck der eigenen kulturellen Identität musiziert, öffneten sich dieser Zeit die Kulturen mehr als früher einer breiteren deutschen Öffentlichkeit und fanden nun auch mehr Akzeptanz für ihre musikalische Kultur. In den 90iger Jahren entwickelten sich durch die künstlerische Arbeit der musikalischen Avantgarde, sowie durch intensive Vermischung populärer Stile im Bereich des Mainstream Fusionen die zwar verschiedene Musikstile in der Fusion erfolgreich integrierten, die aber immer weniger Bezug zu ihrer soziokulturellen Herkunft aufwiesen. Auf der musikalischen Ebene spiegelt das eine Auflösung kultureller Identitäten, welche nur zum Teil als erfolgreiche interkulturelle Kompetenz und neue interkulturelle Identität angesehen werden kann und auch Züge von Assimilation trägt, in welcher traditionelle geographische Musik-Identitäten durch den Mainstream einer globalen Pop und Musikkultur aufgesogen werden. In einem Interview der Sende Reihe: „Neugier genügt“ (WDR 5/Februar 2005) bringt ein indonesischer Gamelan Spieler, welcher in einer indonesischen Metropole lebt, die Situation traditioneller lokaler Musikkulturen prägnant und authentisch auf den Punkt: „Immer schon haben sich die traditionellen Spielstiele des Gamelan und der Puppenspiele durch gesellschaftlichen Wandel verändert. Heute aber ist der gesellschaftliche Wandel so schnell, dass es nicht mehr möglich ist, mit der Quelle der Tradition in Kontakt zu bleiben. Der gesellschaftliche Druck zur Veränderung ist so stark, dass es nicht mehr zum Ausdruck kommt, wenn Ausdruck nicht mehr möglich ist, kommt es zur Explosion“ . 2. Die Thesen des Deutschen Musikrates Unter dem Schlagwort „Kulturelle Identitäten stärken - interkulturellen Dialog ermöglichen“ formuliert der deutsche Musikrat im Jahre 2005 seine Basisthese: „Die Wahrnehmung unterschiedlicher Identitäten kann nur durch eine Position des „sich selbst bewusst seins“ gelingen - denn wer das eigene nicht kennt, kann das Andere nicht erkennen geschweige denn schätzen lernen.“ Stärkung der kulturellen Identität ermöglicht einen gleichberechtigten und selbstbewussten Dialog auf Augenhöhe, welcher eine Grundbedingung für einen gleichberechtigten und gelingenden Dialog / Kommunikation ist. Musik ist dabei sicherlich ein Medium der Identitätsbildung, mit dem es möglich ist, sich auf die eigene Kultur und ihre Werte rückzubesinnen und hervorragend dazu geeignet, sich selbst und kulturelle Werte in seiner Ganzheit und Sinnhaftigkeit mitzuteilen und zugleich in ihrer Andersartigkeit erfahrbar werden zu lassen. Diese Basisthese und die Reflexion der Neugier und Offenheit jedes neugeborenen Kindes als Chance und Verantwortung, diese Selbstbewusstsein im Sinne einer breit angelegten und qualifizierten musikalischen Bildung anzulegen, führt zu praxisnahen Forderungen für musikalische Bildung, Musikpädagogik, Politik und Gemeinwesen und Präsentation von Musik in der Gesellschaft. So fordert der deutsche Musikrat: Jedes Kind muss unabhängig seiner sozialen und ethnischen Herkunft, die Chance auf ein qualifiziertes und breit angelegtes Angebot musikalischer Bildung erhalten, dass die Musik anderer Ethnien einschließt. Musikalische Ausbildung und interkulturelle Kompetenz für Erzieher/innen Schule muss als Ort kultureller Identitätsbildung und interkultureller Begegnung auch Musikunterricht durchgängig und interkulturell gestalten. Das Laienmusizieren muss als Fundament kultureller Identitätsbildung und Plattform interkultureller Dialoge gestärkt und ausgebaut werden Die Verbände und Organisationen der Zivilgesellschaft müssen sich ihrer Verantwortung für den interkulturellen Dialog bewusst werden. Der deutsche Musikrat wird eine Task-Force einsetzen, die musikpolitische Arbeit und seine Projekte im Hinblick auf interkulturellen Kompetenzzuwachs evaluieren wird. Bildungseinrichtungen für Musik sollen ihre Angebote auf den Ausbau möglicher Handlungsfelder zur Beförderung des interkulturellen Dialogs überprüfen. Dabei geht es nicht um mediale Befriedigung eventartiger Kurzschlüsse, die im Sinne einer Nachhaltigkeit eher kontraproduktiv wirken, aber leider in den Förderpraxen von der öffentlichen Hand und privaten Geldgebern gerne gesehen sind. Die Medien müssen ihrer Multiplikatorenrolle für Bildung, Kultur und interkulturellen Dialog viel intensiver gerecht werden. Die auswärtige Kulturpolitik muss zentraler Mittler für interkulturellen Dialog sein. Es bedarf vor allen Dingen Förderung von Begegnungsprogrammen, dies sowohl für Laienmusiker, wie für professionelle junge Musiker/innen. 3. Skizzenblock der Musik im Interkulturellen Dialog 3.1 Musik ist mehr oder die Reduktion der Musik auf Kunst Die Thesen des deutschen Musikrates sind Ergebnis konkreter Erfahrungen des interkulturellen Dialogs und musikpädagogischer Praxis, dabei reagieren sie exakt auf bestehende Mängel und formulieren wünschenswerte Änderungen. Deutlich wird auch, dass nicht nur alte traditionelle Musikstile anderer Kulturen vom Aussterben und Wegfall der Sinnkontexte betroffen sind, sondern auch die deutsche Volksmusik, die klassische Musik des Abendlandes oder die moderne ernste Musik um ihren Nachwuchs fürchten, da diese Musikstile nicht mehr im Lebensalltag der Menschen integriert sind, sondern in der Kunst nun aussterbenden Spezialisten und Profimusikern überlassen wurden. So sieht der deutsche Musikrat im Ausbau des Laienmusizierens, in der Förderung auswärtiger Kulturpolitik und in Begegnungsprogrammen für junge Musiker auch eine Chance ausgebildeten alten wie jungen Musikern eine gesellschaftliche Aufgabe und Finanzierung zuzuweisen. Sicherlich ist die konzertante Musik als anerkannte Kunstform und Kulturgut auch geeignet, als Botschafter eine Kultur nach außen zu vertreten und zu repräsentieren. Der musikalische Vortrag ist aber naturgemäß kein Dialog, sondern ein Monolog mit starkem Sendebewusstsein. Dem Zuhörer bleibt dabei die aktive Rezeptivität. Traditionelle Musik (Musik jenseits modernen Kunstverständnisses) oder Musik überhaupt ins Rampenlicht der Bühne zu rücken heißt sie außerhalb ihrer sozial-historischen Sinnkontextes oder Lebenspraxis zu stellen/bzw. zu erleben. Aus unserer Sicht ist dies eine folgenschwere Reduzierung der Musik auf eine Kunstform. In traditionellen Kulturen ist Musik eingebettet in einen Sinnkontext und eine Lebenspraxis. Nur wenn dieser erfahrbar wird besteht, die Möglichkeit, Musik als Ausdruck einer anderen Kultur und des sozio-historischen Wirkgefüges nachzuvollziehen. Spricht man mit Menschen, Musikern und Organisatoren des interkulturellen Dialogs wird Musik oft als Brücke zwischen den Kulturen angesehen. Zugrunde liegt dabei eine Sicht die aufgrund von Vorsprachlichkeit, Emotionalität und interpretatorischer Offenheit des musikalischen Ausdrucks, Musik als von allen Menschen verstehbar ansieht. Prinzipiell kann Musik diese Dimension auch erreichen, es ist aber ebenso möglich, dass in ihr dieselben Projektionen, Missverständnisse und Vorurteile zum tragen kommen wie insgesamt. Ob es dem Zuhörer gelingt die Musik als Brücke zu anderen Kultur zu betreten, bleibt somit offen und ist eher vom Psychologischen als vom Musikalischen bestimmt. 3.2 Ist das Fremde wirklich fremd ?- Vom Verlust kultureller Identität zum Selbst Sicher scheint zunächst nur „Musik als Kunst bzw. Kulturgut“ längst ein weltweit verbreiteter gemeinsamer Wert und Zeichen einer globalen Kultur. Mögen die Inhalte des Bühnengeschehens auch fremd sein, die Bühne ist es nicht. So lässt sich hier fragen, ob die der Musik als Kunst dargebrachte Akzeptanz, nicht vielmehr eine gemeinsame Kultur der Kunstwertschätzung über Ländergrenzen hinweg belegt, als dass das Andere/die Differenz in der Kunst zu erfahren gelingt. Anders gesagt: Differenzen überhören ist nicht zuhören. Längst sind fremde Kulturen nicht mehr fremd und die eigene Kultur der Vergangenheit ist einem fremd geworden. Schon immer waren Kulturen mehr oder weniger fremd. Schon immer gab es Einheit in der Vielfalt, genauso wie Vielfalt in der Einheit. Ob wir Differenz oder Gemeinsamkeit erfahren, liegt im Auge des Betrachters verborgen. Moderne globalisierte Gesellschaften sind heute äußerst heterogen und vielschichtig. Der beschleunigte Wandel wie die Umwälzungen durch Globalisierung führt allerorten zum Verlust von Traditionen und kultureller Identität/Einheit, sie macht Entwurzelung und kulturelle Relativität spürbar. Kulturphilosophen sprechen vom „zerbrochenen Spiegel“, traditionelle Musiker vom Verlorensein im globalen Raum. So müssen wir heute für viele Menschen und ganze Gesellschaften von einem Verlust kultureller Identität ausgehen. In diesen Zeiten ist es für viele Menschen schwer geworden, die Komplexität einer globalen Kultur neurologisch zu integrieren. Reduktion, Selektion, Abgrenzungen, Rückgriff auf Vergangenes, Zugehörigkeit zu Teilgruppen etc. gehören genauso zu Bewältigungsstrategien diese Lebens in der Welt wie die emotionale Verankerung in Musikstilen und kultureller Identität. Die Konstruktion einer kultureller Identität durch den einzelnen oder auch Gruppen ist dabei selektiv von Interessen geleitet und realisiert in Leben und Denken immer nur Ausschnitte aus einem Meer an Möglichkeiten der Geschichten, der Herkunft und der kulturellen Identität. Die zentrale These des deutschen Musikrates greift auf psychologisches Wissen zurück. Nur eine starkes und gesundes Selbstbewusstsein, kann in den Dialog mit dem Anderen treten ohne seine Schattenseiten zu projizieren, ohne die Angst sich selbst zu verlieren, ohne sich durch Andersartigkeit fundamental in Frage gestellt zu werden. Dies ist sicherlich richtig. Richtig ist auch, dass eine Stärkung seiner kulturellen Identität die Identität des Einzelnen stärkt. In Zeiten in denen kulturelle Identität nicht mehr eindeutig ist, ist es aber fraglich, welche Identität es denn zu stärken gilt. Längst leben wir im Zwischeneinander der Kulturen. Konkret deutlich wird dies z.B. in der Forderung nach einem qualifizierten und breit angelegten Angebot musikalischer Bildung, dass die Musik anderer Ethnien einschließt, und die Schaffung eines interkulturellen Musikunterrichtes etc. forciert. Sicher ist, dass eine musikalische Bildung, in welcher verschiedenste Melodien, verschiedene Rhythmen, verschiedenen Weltanschauungen zum tragen kommen, sich günstig auf die Musikalität des Kindes auswirken. Aber fördert es wirklich ein Bewusstsein der eigenen kulturellen Identität oder schafft es mit den musikalischen Repräsentationen nicht vielmehr eine neue interkulturelle Identität, welche trotz subjektiver oder normativer Vorlieben andere Musik-Lebensstile akzeptiert und emotional versteht? Diese interkulturelle Identität könnte die integrative Kraft besitzen, heutige kulturelle Differenzen zu lösen, wäre aber sicherlich nicht mehr in der Lage, außerhalb von Sprache bzw. musikalisch in ihrer kulturellen Herkunftsgeschichte zu wurzeln. Als wesentliche Grundpfeiler im Dialog der Kulturen gelten Selbstbewusstsein, Offenheit und Neugier. Doch sind Selbstbewusstsein, Offenheit und Neugier immer mehr oder weniger vorhanden. Im von Ideologien, Interessen, Vorstellungen und starken Gefühlen geleiteten Verhalten von Menschen geht gerade diese Bewusstseinsdimension schnell verloren. (vgl COAL S. 36) Der deutsche Musikrat sieht so nicht ohne Grund die größten Chancen für Offenheit und Neugier bei Kindern als am größten an. Akzeptanz, Offenheit, Neugier und Selbstbewusstsein sind auch die Grundpfeiler dafür, dass die Rezeption von Musik zur Einfühlung und zum emotionalen Verstehen einer Musikkultur werden kann. Identität und Selbstbewusstsein aber sind nicht deckungsgleich. Wesentliche Teile bewusster wie unbewusster Identität verhindern oft gerade wirkliche Offenheit. Der Begriff des Selbst hingegen ist aus psychologischer Sicht semantisch offen und treibt auf den Ozean der Einheit hinaus. So enthält er sehr viele Impulse für ein Selbstbewusstsein jenseits von Identität. 3.3 Musik als Weg in die Gemeinsamkeit Aus unserer Sicht ist ein wirklicher Dialog durch verstehenden Nachvollzug möglich. Kulturgüter wie etwa Musikkompositionen und Dichtung bilden durch ihre große Stabilität und ihre hohe synthetische Kraft dafür ein geeignetes Medium. Offenheit und Akzeptanz für Fremdes setzt Vertrauen und Sicherheit voraus. Konzertsäle und Bühnen bieten einen sicheren Rahmen, sich dem Fremden zu öffnen und mit ihm zu identifizieren. Im emotionalen Nachvollzug wird ein Verstehen seiner selbst, genauso möglich wie eine Einfühlung in das Andere. Das vermeintlich Andere birgt und repräsentiert letztlich nur andere Möglichkeiten ein und des selben Mensch-Seins. Informationen über den Kontext sind für den Zuschauer ein erster Schritt, die Musik in ihrem Sinnkontext und ihrer Lebenspraxis nachzuvollziehen. Mit wachsender Vertrautheit wird es auch möglich, sich fremd zu werden, praktische Erfahrungen im eigenen musikalischen Spiel und singen fremder Melodien zu machen. Denn die Methode des Verstehender Nachvollzug beinhaltet Wahrnehmung und praktische Nachahmung, erst dann wird es möglich kulturelle Schätze zu heben oder vergessenen Ressourcen in das eigene Leben zu integrieren und zwar unabhängig davon, ob man kulturfremd oder Angehöriger der Kultur ist. Musik spiegelt die Kultur eines Volkes wieder, sowie seine Mentalität und seine Psyche. Also lohnt es sich die Mühe zu machen, um eine fremde Kultur kennenzulernen. Auch der türkisch-muslimischer Geistiger und Prädiger Gülen denkt positiv über die Musik und sagt:“ Musik ist ein Weg, eine Kunst und eine Notwendigkeit. Musik hören liegt in der Natur des Menschen, so wie auch die Eigenschaften Gier, Ehrgeiz, Lust, Neid usw. zum Menschsein gehören. Musikhören ist was Schönes. Das schlechte daran ist, dass der Mensch um seinen Egowillen versucht, diese Eigenschaften in die falschen Fährten lenkt. Mit seinem guten Willen könnte er mit diesen Eigenschaften eine positive Richtung steuern, um gute Dinge auf die Welt zu setzen.“ (Eine Übersetzung aus dem Auszug „Musiki üzerine düşünceler“ Fethullah Gülen 16.01.2012) Dieser Gedanke käme für viele traditionellen muslimischen Geistigen oder Prädigern extraoridinär vor und die Rolle der Musik innerhalb der muslimischen Community noch nicht genug geschätzt. Fortsetzung folgt
Ein sunnitisch-alevitischer Dialog in Deutschland – Ist das möglich?
Donnerstag, 13. September 2012
Anfang September haben die Konrad-Adenauer-Stiftung und das Zentrum für Interkulturelle Islamstudien an der Universität Osnabrück eine Fachtagung veranstaltet – „Alevitentum in Deutschland - Geschichte erforschen, Gegenwart Gestalten“. Experten aus der Türkei und in Deutschland haben ihre Forschungsergebnisse über die religionshistorischen Wurzeln des Alevitentums und dessen aktuelle Entwicklung in Deutschland vorgestellt. Auch die Funktionäre der alevitischen Gemeinde in Deutschland kamen in Podiumsgesprächen und durch Vorträge zu Wort. Interessanterweise wurden alle Redner, die mehr oder weniger auf Schnittmengen zwischen dem Alevitentum und dem sunnitischen Islam hinwiesen – unabhängig davon, ob sie sunnitische Muslime oder Aleviten waren –, mit Nähe bzw. Loyalität zu der türkischen Regierung beschuldigt. Angekündigt war eine Fachtagung; ob sie dem Namen gerecht geworden ist, ist bedenklich. Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren weniger an dem wissenschaftlichen Forschungsstandpunkt und an neuen Ergebnissen interessiert; vielmehr hat man nach Bestätigung der eigenen Vorstellung gesucht. So wurden die Redner während ihren Vorträgen seitens der Zuhörer zu oft unterbrochen und für unwissenschaftlich erklärt. Es herrschte ein regelrechtes Chaos. Sicherlich gab es auch Vortrage zu hören, die das Thema verfehlten. „Die ahl al-bayt in der Koranexegese und im Hadith“ beabsichtigte aus sunnitischer Perspektive die Bedeutung der Prophetenfamilie zu thematisieren. Ob dieser Vortrag die sunnitische Sichtweise widergegeben hat, ist zu bezweifeln. Zudem haben ihn auch nicht-alevitische Hörer als unpassend und provokativ verstanden. Auffallend war, dass die meisten Vertreter der alevitischen Gemeinde und die alevitischen Tagungsteilnehmerinnen und –teilnehmer auf eine strikte Distanzierung zum Islam plädierten. Dieses emotionale Bemühen widerspricht jedoch der mehrheitlichen alevitischen Vorstellung sowohl in der Türkei als auch in der deutschen Diaspora. Während der Geistlichenrat der Alevitischen Gemeinde Deutschland und die Dedes bzw. Pirs in der Türkei – in theologischen Fragen ist die Gemeinde an sie gebunden – das Alevitentum als „Islam’ın özü“, den Kern des Islam verstehen, wird es von den politischen Funktionären als eine eigenständige Religion dargestellt. Natürlich steht jedem Einzelnen eine positive und negative Religionsfreiheit zu. Jeder kann auch für sich entscheiden, ob die Religion auf eine Ethnie, Zugehörigkeit oder Identität eingeschränkt wird. Religionswissenschaftlich gesehen dürfen aber diese Meinungen nicht gleichwertig neben die des Geistlichenrates stehen. So ist es nicht gewagt, die Aleviten in Bezug auf deren theologische Autorität als Muslime zu bezeichnen. Auch aus sunnitisch-islamischer Perspektive ist zulässig, das Alevitentum innerhalb des Islam zu orten. Denn die Mehrheit sagt „La ilaha illa’l-Allah Muhammadan Rasulullah“ – Es gibt keinen Gott außer Allah und Muhammad (s.a.w.) ist Gottes Gesandter. Der Versuch, das Alevitentum außerhalb des Islam zu halten, bringt Fragen mit sich. Was sind die Intentionen der Befürworter einer eigenständigen alevitischen Religion? Versuchen sie dadurch ihren juristischen Status und ihre Rechte in Deutschland zu sichern? Vorstellbar ist auch, dass sie sich wegen dem negativen Islambild in Deutschland davon distanzieren möchten. Scheinbar gibt es mehr politische als theologische Gründe, das Alevitentum vom Islam zu lösen. Die Zukunft wird sicherlich zeigen, worin die Antwort zu suchen ist. Die Reife auf mystischer Ebene und die tiefgründige Religiosität der Aleviten sind allgemein bekannt. An ihrer Gottergebenheit und Nächstenliebe ist meines Erachtens nicht zu zweifeln. Die Haltung während der Tagung in Bezug auf den Dialog mit den sunnitischen Muslimen war jedoch erschütternd. Zu oft wurden Sunniten wegen den schrecklichen Vorfällen in der Geschichte u.a. in Sivas, Malatya und Dersim verurteilt. Der Dialog mit Sunniten wurde unter dem Aufwand, man würde keinesfalls mit Mördern an einem Tisch sitzen, strikt abgelehnt. Alle Sunniten des Mordes zu beschuldigen ist keineswegs mit dem alevitischen Menschenbild zu vereinen. Außerdem hat Gewalt keine Farbe. Sie darf weder einer Ethnie noch einer Religion zugeschrieben werden. So wie es in keiner Weise zu rechtfertigen ist, Christen oder Deutsche mit den NSU-Morden zu verurteilen, ist es unzulässig den Gewalttätern ein sunnitisches Gesicht zu geben. In der Tagung wurde aus sunnitischer Seite die Hand für den sunnitisch-alevitischen Dialog gestreckt, die Hand Ercan Karakoyuns, des Vorsitzenden des Forum für Interkulturellen Dialog Berlin e.V. Sie blieb in der Luft hängen. Der Gelehrte Fethullah Gülen ist der Ehrenvorsitzende des Berliner Vereins. Gülen setzte bereits 1998 ein Zeichen für seine Dialogbereitschaft mit Aleviten, indem er dem Ahl al-bayt Kongress in der Türkei seine Glückwünsche sendete. Wenig später setzte er sich für eigene Cem-Häuser der Aleviten ein und entwickelte mit einem alevitischen Freund, einem Dede, das Projekt ein Cem-Haus und eine Moschee nebeneinander zu bauen. Dieses Projekt konnte nicht verwirklicht werden. Den türkischen Nachrichten der letzten Monate zufolge wird nach mehr als zehn Jahren diese Idee aufgegriffen und u.a. in Urfa und Ordu realisiert. Das Dialogforum in Berlin hat im religiösen Bereich gute Beziehungen zu der Jüdischen Gemeinde und der evangelischen Kirche. Die Früchte dieser Dialoge wird das Bet- und Lehrhaus der drei abrahamitischen Religionen auf dem Petriplatz in Berlin sein. Auch zu den katholischen und syrisch-orthodoxen Kirchen in Berlin werden die freundschaftlichen Verbindungen gepflegt. Karakoyun möchte dem Beispiel Gülens folgend einen sunnitisch-alevitischen Dialog auch in Deutschland realisieren. Er werde trotz der ablehnenden Haltung der AABF so lange nach alevitischen Partnern suchen, bis seine Hand aufgegriffen wird. Wer weiß, vielleicht können auch in Berlin ein Cem-Haus und eine Moschee nebeneinander oder sogar unter einem Dach entstehen. Kadir Sanci
Gülen Bewegung: Selbstkritisch und bereit, von anderen zu lernen
Mittwoch, 19. September 2012
Für die Anhänger der Gülen Bewegung spielen gesellschaftliche und religiöse Werte eine große Rolle. Tagtäglich arbeiten sie an einer weltweiten Kultur des Zusammenlebens. Natürlich haben sie eine eigene Vorstellung von dem, was sie tun, doch sind sie nicht so beschränkt, zu sagen, dass sie die einzigen sind, die das Richtige tun. Sie sind bereit, von anderen zu lernen und andere an ihren Erfahrungen teilhaben zu lassen.

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Fethullah Gülen verstehen
Dienstag, 21. August 2012

Fethullah Gülen verstehen

Eine Veranstaltungsreihe über die gesellschaftlichen und religiösen Positio...

Gülen sagt:

“ Jedes gesprochene Wort sollte entweder dazu beitragen, ein Problem zu lösen oder eine Frage zu beantworten. Keinesfalls sollten sich der Fragesteller oder diejenigen, die der Antwort lauschen, langweilen. ”